Technik – Zuerst Top jetzt Flop

Einige Technik-Trends der vergangenen Tage sind mittlerweile zu Technik-Flops mutiert. Man sah diese als Heilsbringer, als die Internetrevolution an. Daraus wurde aber nichts. Einige dieser ehemaligen Trends möchte ich euch vorstelllen, und ich möchte auch mal betrachten, warum diese keinen Erfolg mehr haben.

Google Wave

Google Wave wurde als die Revolution angesehen, manche dachten schon, E-Mail würde bald aussterben und man würde nur noch Google Wave benutzen. Wer dies dachte, hat sich aber geirrt. Schon durch  Closed-Beta Stadium hat sich Google selbst viel Kredit genommen. Wave ist im Moment wohl das Paradebeispiel, wie tief ein ehemaliger Trend fallen kann.

Formspring.me

Mit Formspring kann man den Usern fragen stellen, die dann auch beantwortet werden. Ich erinnere mich noch an die Tage, an denen die ganze Twitter Timeline vollgespamt war mit halben Fragen und Antworten von Formspring. Aber nach nur kurzer Zeit verlor der Dienst auch wieder an Bedeutung. Meiner Meinung nach kann man Fragen auch über Twitter/Facebook oder Chat fragen und beantworten.

Gowalla

Ständig gab es in letzter Zeit Tweets mit dem Inhalt: “I’m at xy” Gowalla war ein neuer Trend, mit dem man in diversen Orten “einchecken” konnte. Da dieser Dienst aber überflüssig ist, und man auch mit Twitter Geotags senden kann, hat auch dieser Dienst wieder an Popularität verloren.
Welchen dieser Dienste nutzt ihr noch?

Google Wave Invites zu vergeben

Ich habe immer noch Google Wave-Invites zu vergeben. Wenn also jemand von euch auch noch bei Google Wave mitmachen will, der kann seine E-Mail Adresse im Kontaktformular eintragen oder einen Comment schreiben. Im Moment habe ich noch 7 zu vergeben.

Ihre Name (Pflichtfeld)

Ihre Email (Pflichtfeld)

Neues Google Design

Mit Hilfe von einem Code kann man das Design von Google ändern. Im Nachfolgenden Beitrag erkläre ich euch, wie es bei mir funktioniert hat. Das neue Design ist keine komplette Revolution, hat aber Ähnlichkeiten mit Bing. Dirket bei der Google Suchseite fällt schon die erste Veränderung auf: Der Suchbutton ist nun nicht mehr Grau sondern kommt bunt und Blau daher. Immer noch mit dabei ist (leider) der auf gut Glück Suchbutton. Die grösste Veränderung, präsentiert sich aber erst, wenn man selber etwas gesucht hat. Da erscheint nämlich am rechten Rand der Ergbenissseite eine Seitenleiste, wie es sie auch bei Bing gibt. Eigentlich sollte das neue Design von Google nur für eine beschrenkte Anzahl an Menschen nutzbar sein. Dafür musste sich Google einen Code einfallen lassen. Wenn man diesen jetzt aber bei der englischen Google Seite einfügt, dann kann man auch als “normal sterblicher” das neue Design nutzen. Mir persönlich gefällt das Desing an sich gut. Bei mir hat es erst geklappt, als ich alle Cookies gelöscht habe. Aber hier die Anleitung wie das funktioniert:

  1. Gehe auf Google.com
  2. Wechsele auf die amerikanische Suche: “Google.com in English”, der Link befindet sich rechts unten.
  3. Gib Folgendes in die Adressleiste (nicht in die Suchleiste und bitte ohne Zeilenumbrüche) ein:
  4. javascript:void(document.cookie=”PREF=ID=20b6e4c2f44943bb: U=4bf292d46faad806:TM=1249677602:LM=1257919388:S=odm0Ys-53ZueXfZG;path=/; domain=.google.com”);
  5. Lade die Seite neu und schon kann es losgehen (wer dennoch Probleme hat, sollte sich die Kommentare ansehen).

Hier noch ein paar Bilder:

neues-google-design_1

Das neue Design auf der Google Startseite

Das neue Design auf der Such-Seite

Das neue Design auf der Google Suchseite

Google Wave – Eine neue Welle

Google möchte mit Google Wave, was Google Welle bedeutet, die Suche revolutionieren. Ich habe nun endlich auch einen Wave-Account und habe Google’s neustes Projekt mal ausgetestet. Das Ziel von Google Wave ist in meinen Augen, Twitter, Facebook und andere Social Networks zusammen mit E-Mail zu verknüpfen.

Was auffällt ist als erstes das Design, dass mit den Fenstern ein bisschen an einen Desktop erinnert. Das Design ist an sich übersichtlich gestaltet, doch man braucht einiges an Zeit, um sich erst einmal in Google Wave einzuarbeiten. Wenn dies dann mal gelungen ist, merkt man erst, was für Möglichkeiten dass man mit Google Wave eigentlich hat. Mit Gadgets kann man sich Google Wave personalisieren und neue Funktionen hinzufügen. So kann man z.B. ein Schachspiel hinzufügen oder eine Twitterfunktion hinzufügen. Dort gibt es aber im Moment noch nicht so viele Gadgets. Dies wird aber mit dem Ende der Closed Beta wohl zu Ende sein.

Google Wave will aber auch Social Networks wie Twitter und Facebook Konkurrenz machen. Mit Replys und den sog. Waves will man auch Social-Funktionen einbauen. Diese Waves sollen im Laufe der Zeit die E-Mails ablösen. Meiner Meinung nach wird dies warscheinlich nicht klappen, aber wenn jemand so etwas schafft, dann ist es Google. Diese profitieren auch bei Wave von ihren Kenntnissen über das Internet. Hier ist aber auch der Haken: Wenn man Google Wave nutzt, dann gibt man natürlich wieder mehr Daten an Google weiter. Diese können damit immer mehr über uns wissen.

Fazit
Nach dem riesen Hype um Google Wave, bin ich ein bisschen enttäuscht. Google Wave ist aber erst im Beta-Stadium und damit kann sich dies noch weiter entwickeln. Wer bei der Closed Beta teilnehmen will, kann dass in den Comments schreiben oder mir ein E-Mail an sebietter@etters.de schreiben.

Google öffnet sich

Mit dem Dashboard hat Google einen neuen Dienst gestartet, der Nutzern zeigt, welche Daten Google über einen selbst gespeichert hat. Dabei werden die in den unterschiedlichen Google-Diensten abgelegten Daten aufgelistet.

Google wird oft vorgeworfen, zu viele Daten über seine Nutzer zu sammeln. Mit der steigenden Zahl der Dienste, die Google zur Verfügung stellt, werden die entsprechenden Vorwürfe immer lauter, denn je mehr Google-Dienste ein Nutzer in Anspruch nimmt, desto mehr Informationen kann das Unternehmen über einen einzelnen aggregieren, vom Suchverhalten über die E-Mails und RSS-Abos bis hin zu den persönlichen Terminen.Mit dem Dashboard versucht Google nun offenbar, für mehr Transparenz zu sorgen.

Der neue Dienst listet die in den unterschiedlichen Google-Diensten gespeicherten Daten eines Nutzers auf und zeigt auch an, welche Daten davon öffentlich zugänglich sind. Das schließt die benutzerdefinierte Suche, Blogger, Google Alerts, Kalender, Mail, Reader, Talk, iGoogle, Kontakte Text & Tabellen alias Google Docs sowie Informationen zum eigenen Google-Konto und -Profil mit ein. Andere Dienste wie Analytics, Adsense, Adwords, Feedburner, Anzeigenmanager, Groups, Sites, News, Webmaster-Tools, Subscribed Links und Trends werden derzeit nur verlinkt.

Link: Google Dashboard